Im letzten Heimspiel der Saison waren die Volleyballerinnen des VC Blau-Weiß nochmal gefordert. Auf dem Weg zum alles entscheidenden Spiel gegen den TSV Rudow musste zwingend ein klarer Sieg her, um die Chance auf den Meistertitel am Leben zu erhalten. Mit einem am Ende verdienten 3:1 (25:18, 23:25, 25:17, 25:10) konnte man den Marzahner VC dann auch bezwingen und somit den 14. Sieg im 16. Spiel einfahren. Motiviert gingen die Brandenburgerinnen im ersten Spielabschnitt zu Werke. Vor wieder einmal großartiger Kulisse mit über 150 Zuschauern kontrollierten sie den Tabellenfünften weitestgehend und sicherten sich verdient den ersten Satz. Der zweite Spielabschnitt war dann jedoch deutlich knapper. Die Berlinerinnen wehrten sich nach Kräften und waren in Phasen für den VC Blau-Weiß eine echte Herausforderung. Die Zuschauer bekamen nun ein kampfbetontes Spiel geboten, wo die Führung stetig wechselte. Auf der Zielgeraden hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite und konnten den 1:1- Satzausgleich herstellen. Mit Wut im Bauch zogen die Blau-Weißen nun aber wieder deutlich an. Die Mannschaftsteile harmonierten besser und die eigene Fehlerquote wurde deutlich nach unten geschraubt. In der Folge war man den Gegnerinnen nun klar überlegen. Vor allem in der Abwehr und in der Effektivität der Angriffe verdienten sich die Blau-Weißen Bestnoten. Ohne weitere Schwächephase konnten sie die beiden folgenden Durchgänge mit 25:17 und 25:10 deutlich für sich entscheiden und die erhofften drei Tabellenpunkte aufs eigene Konto schreiben. Zur besten Spielerin aufseiten des VC Blau-Weiß wurde zum zweiten Mal in der Saison Libera Nele Drosihn gewählt. Die junge 15- Jährige Sportschülerin beeindruckte mit einer starken Abwehrleistung und konnte sich so gebührend vom Heimpublikum verabschieden. Schon jetzt ist klar, dass sie in der kommenden Spielzeit nicht mehr das Trikot des VC Blau-Weiß tragen wird. „Die Schwächephase im zweiten Satz hätte es heute nicht gebraucht. Aber mit der Reaktion nach dem Satzausgleich bin zufrieden. Nun freuen wir uns auf das Spitzenspiel gegen Rudow”, so Trainer Sebastian Pfeiffer. Mit diesen drei Punkten ist der Vizemeistertitel auch rechnerisch abgesichert und bildet schon jetzt die beste Platzierung im fünften Jahr der Regionalligazugehörigkeit. Doch der VC Blau-Weiß will mehr. Am 29.03. kommt es dann auswärts zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer TSV Rudow. Bei einem klaren Sieg übernimmt man selbst die Spitzenposition zum möglichen direkten Aufstieg in die 3. Liga.
VC Blau-Weiß: Saskia Böttger, Nele Drosihn, Pauline Mitzkat, Laetitia Koepke, Adina Künstler, Elena Wegener, Sabrina Harnisch, Alina Sölter, Lara Bottke, Tia Meister, Emilia Schwichtenberg, Nele Kamer