Immer mehr und mehr. Wer wagt, gewinnt.

Endlich mal wieder ein Punktspieltag zu Hause. Hatten wir ja lange nicht, heißt gemütlich Aufstehen und zur Halle wackeln. Obwohl es erst zu um 10 Uhr für uns ans Netz ging, hieß es trotzdem schon um 08:30 Uhr vor Ort sein. Wir hatten uns still und heimlich abgesprochen und eine halbe Stunde früher getroffen, als unser Nesthäkchen Julia.


Die durfte nämlich in der vergangenen Woche endlich ihren 18. Geburtstag feiern. Und dafür hatten wir uns extra alle für den Tag mit einer 18 geschmückt.
Die eine trug sie im Gesicht, die andere an der Wade oder auf dem Arm. Die Farbe war ja schließlich abwaschbar.... sozusagen. Auch nach 5 mal duschen sieht man noch den Schatten. Vielleicht ist mein Wasser einfach zu weich.
Aber zurück zum Thema... aufgehübscht warteten wir im Foyer. Eine spähte aus dem Fenster, wann unser Glückskind denn endlich kommen möge. Dann fuhr sie mit dem neuen Flitzer vor, die Aufregung stieg. Marie war startbereit mit dem Feuerzeug an der Wunderkerze.... geht's endlich los?... Nein... Jetzt? ... Nein...
Julia wuselte erst noch am Kofferraum herum, zog sich dann für die 10m noch ne Jacke an, und trottete dann gemütlich Richtung Halle. Bloß kein Stress. Dann hieß es Kerzen an und Stimme ölen. Die gesangliche Qualität kann bei Juli selbst erfragt werden, die Kerzen versagten ihren Dienst, aber ansonsten schien es sie sehr zu freuen, dass sie einen solchen Empfang bekam. Zu dem Geschenk gab es auch noch ein Krönchen, welche aber zum Spiel abgelegt wurde, wieso eigentlich?
Nun ja, alles Schöne hat auch mal ein Ende, schließlich waren wir nicht nur zum feiern hier. Unser erster Gegner des Tages hieß Potsdam V, alte Bekannte.
Zum ersten Satz möchte ich eigentlich nichts sagen, es war zu traurig mit anzusehen und zu erleben. Aber im 2. Satz gab es endlich ein Volleyballspiel zu sehen. Wir konnten uns ein spannendes Spiel liefern. Und mit eiserner Willenskraft sogar denn 3. Satz für uns verbuchen. Auch der 4. Satz versprach Erfolg, leider ging uns zum Ende hin der Saft aus und Potsdam gewann das erste Spiel. Nun ging es an DAS Spiel des Tages, die Begegnung 3. gegen 4. Frauen. Vor zwei Jahren traf man sich zum ersten mal in der selben Liga. Damals war es für die Mädels die erste Saison auf dem Großfeld. Doch es war klar das die Mädels unter Basti's Führung einiges gelernt hatten. und so sollte das nicht zu unterschätzen sein. Der erste Satz ging ziemlich flüssig an uns. Wir waren ja bereits 3 Sätze lang ( ja nur drei 😉 ) warm gespielt. Doch die Mädels wurden im zweiten Satz dann auch etwas munterer und konnten diesen und auch den Dritten gewinnen. Doch im vierten Satz wollten wir es dann nochmal wissen. Mit neuem Mut und Biss und einen etwas längerem Atem als die jüngere Vertretung, konnten wir tatsächlich auch diesen und letztendlich auch Satz 5 überragend gewinnen. Wer hätte das gedacht? Für uns ein echtes Highlight. Auch wenn einiges noch ausbaubar ist, wurde ein starkes Spiel gespielt. Ich hoffe, das beim nächsten mal noch mehr Elan und Power am Start ist.
Bis dahin erstmal ein fröhliches Zuschi Zusch
(SaGoe)

Es spielten:
K. Claus,J. Ehlers, K. Henschel, A. Herzberg, J. Herzberg, M. Koall, C. Macknow, S. Nestler, M. Simon, K. Pötinger, M. Handke, S. Goedicke

Dabei war natürlich auch Trainer René Schneider und Super-Stimmungskanone Mandy Wolter

Ergebnisse:
VCB III – SC Potsdam V 1:3 (10:25; 21:25; 25:11; 21:25)
VCB III – VCB IV 3:2 (25:17; 11:25; 16:25; 25:17; 15:4)