Hin und wieder zurück - Die Geschichte eines Spieltages

Es begann am vergangenen Samstag. In einer Stadt, direkt an den Ufern der Havel, die so nirgendwo anders zu finden ist. Hier gibt es einen Ort, an dem dampfende, ratternde Maschinen hin und her fahren. Und wo sich den ganzen Tag viele Menschen, aller Herren Länder, tummeln. So auch unsere acht jungen Freunde...,


die sich gemeinsam auf einen beschwerlichen Weg begaben. Ziel der Reise war die Stadt Henningsdorf, wo wir auf zwei andere Gruppen treffen sollten, um einen spielerischen Wettkampf zu bestreiten. Mit zwei spritbetriebenen Gefährten, machten wir uns auf zu großen Taten. Auf einem mehrspurig, asphaltierten Weg stieß dann auch unser Anführer Rene Schneider und seine getreue Gefährtin zu uns. Gemeinsam fuhren wir durch die Tore der Stadt. Hier hieß es dann wachsam sein und Augen auf. Eine genaue Wegbeschreibung gab es leider nicht. Zum Glück wartete schon unsere letzte Kameradin Lisa auf uns, die den Weg kannte. Sie zeigte uns den , dicht im Wald, versteckten Weg, der zu der "gewaltigen" Halle führte. Am Eingangstor warnte uns ein Schild vor dem, in der Halle lebenden, Stubentiger Erwin.

Dieser zeigte sich aber, Gott sei Dank, sehr zutraulich. Für uns hieß es dann aber erstmal abwarten und beobachten. Im ersten Wettkampf des Tages sollten unsere beiden Konkurrenten gegeneinander in den Kampf ziehen. Die Schlafmützen, die ihrem Namen alle Ehre machten, fanden leider erst spät den Weg in die Halle. Die Herrschaft der Henningsdorfer war unangefochten. Kurzerhand erkämpften sich die Henningsdorfer nach drei Runden den ersten Sieg.
Nun hieß es für uns mutig sein und mit voller Angriffsstärke in die Schlacht. Wir verteidigten uns sehr gut, und konnten sogar eine kleine Führung ausbauen. Aber die Hausherren bewiesen auch hier ganz schnell, dass sie weit mehr Willensstärke und Ausdauer besaßen, als wir. Somit ereilte auch uns nach bereits drei Runden eine Niederlage. Diesen Kampf hatten wir verloren.
Aber wir hatten ja noch die Möglichkeit, einen Sieg gegen die Schlafmützen nach Hause zu tragen. War uns dies doch vor eine paar Monden bereits einmal gelungen. Der Anfang war vielversprechend, mit viel Biss und Ehrgeiz, konnten wir die erste Runde für uns verbuchen. Aber auch die Schlafmützen hatten nicht den weiten Weg auf sich genommen, um dann einfach aufzugeben. Sie mobilisierten alle Kräfte und Verstärkung von außen. Den starken Hinterfeldangriffen waren wir auf Dauer nicht gewachsen. Somit konnten schließlich die Schlafmützen, nach drei Runden, eine Führung ausbauen. Unser großer Anführer Rene trieb uns nochmal zu großen Taten an. Verbissen kämpften wir uns voran und konnten nochmal einen Sieg davon tragen. Nun gab es nur noch eine letzte Runde in der wir die Chance hatten, den Sieg für uns zu holen. Der Kampf war hart und unserer beider Fähigkeiten suchten sich ihresgleichen. Aber letzten Endes konnten wir die Schlafmützen nicht bezwingen.
Wir waren aber keineswegs niedergeschlagen, hatten wir doch, bis zum Schluss, alles gegeben und wahrhaft meisterlich gekämpft. So kehrten wir doch frohen Mutes in unsere Heimat zurück. Mit dem Willen beim nächsten Mal wieder alles geben zu können.

(SaGoe)

Unsere Kämpfer und Begleiter
M. Koall, S. Nestler, M. Simon, J. Herzberg, L. Schlaugies, S. Goedicke, J. Ehlers, A. Herzberg
M. Wolter und R. Schneider

VCB III - Motor Hennigsdorf II 0:3
14:25, 10:25, 11:25

VCB III - VC Schlafmützen 13 2:3
25:18, 23:25, 26:28, 25:14, 8:15