Das war kein Chaos - das war Katastrophe!

Es war soweit: Sonntag, der 31.03.19 – das Nachholspiel in Teltow. Jeder von uns wusste, dass wir extra für ein Spiel früh aufstehen mussten, um nach Teltow zu fahren.
Aber bevor ich zum eigentlichen Spiel komme, beginnen wir die Geschichte mit dem Vorabend. Später Samstagabend,


ich saß tiefenentspannt beim Geburtstag von meiner Schwiegermami mit ’nem Gläschen Sekt. Plötzlich bekomme ich eine Nachricht von einer Spielerin, wann wir uns morgen treffen und wer alles mitkommt. Ja war ’ne gute Frage, woher sollte ich das wissen. Nach einigem Hin- und Herschreiben in der Gruppe fanden wir dann heraus, dass wir allein auf uns gestellt waren, da unser Trainergespann Pfeifer/Grawe verhindert war. Na das konnte ja was werden, sag ich euch und es wurde auch was: Chaos. Da ich den Bus am Nachmittag noch von Z&O (an dieser Stelle: Vielen Dank für diesen geilen Bus und vielleicht der Hinweis, dass ich möglicherweise erneut ein Foto mit nach Hause genommen habe, aber das wird sich bald zeigen) geholt hatte, legte ich unseren Treffpunkt am Bahnhof fest. Und es kommt noch viel schärfer: Ich stehe also müde, verschlafen am Bahnhof mit einem 7er-Bus und warte auf die Mädels. Als dann die halbe Mannschaft eintrudelte, wurde mir bewusst, dass vor mir 9 Mädels standen und wir ein Bus mit 7 Sitzen zur Verfügung hatten. Uuuuups. Da ist wohl gewaltig was schief gelaufen in der Planung – Planung?  Die war ja gar nicht vorhanden gewesen. Also war die Spontanität gefragt. Da es nur Luisa und mich gab, die einen Führerschein besaßen, hatte Frau Flasch wenig Wahl und durfte ihren roten Porsche ausführen. Nach einem katastrophalen Start, folgte die nächste Katastrophe beim Spiel: die falsche Aufstellung auf den Aufstellungszettel geschrieben. Also rannte Katja, die übrigens aus Berlin kam und deswegen den spannenden Morgen am Bahnhof verpasste, zum Schiedsgericht und konnte (Gott sei Dank) die Aufstellung berichtigen. Ich glaube, ich habe meine Nerven schon in Brandenburg gelassen, sonst wären die Tango tanzen gegangen.
Der erste Satz begann und wir spielten einen Kram vom Feinsten zusammen. Zum Glück war Teltow noch verpeilter als wir. Da will ich erst gar nicht wissen, was denen am Morgen so passiert ist. Da der ganze Satz nicht anschaulich war, wir aber die Führung von Anfang an halten konnten, gewannen wir den ersten Satz. Realisieren und glauben konnte das zu dem Zeitpunkt keiner. Der zweite Satz startete erneut, wir machen ein Aufschlag, Teltow macht ein Aufschlag, wir machen einen Aufschlag, Teltow macht ein Aufschlag (Endlosschleife). Aber durch unsere brillianten Mäuse am Netz, die die Bälle clever legten und gut sicherten, holten wir auch den zweiten Satz nach Hause. Ich war völlig aus dem Häuschen, eventuell bin ich vor Freude sogar auf und ab gesprungen. Tja und wie sollte es anders auch sein?
Wir verloren den dritten Satz mit zwei Punkten. Und auch den vierten Satz sollten wir verlieren. Die Sätze waren so knapp und das alles war kein guter Volleyball, der auf’s Feld gelegt wurde. Im 5.Satz wollten wir dann nochmal alles geben und haben uns scheinbar frühzeitig dazu entschieden, es doch zu lassen und verloren haushoch mit 4 Punkten. Starke Leistung. Meine Freudenssprünge wandelten sich in Frust und mich ärgerte, dass ich früh aufstehen musste für den Tag, dass Luisa nicht neben mir im Bus sitzen konnte, weil wir alle nicht mitgedacht haben, dass ich vielleicht wieder durch so einen kackblöden Blitzer gefahren bin (das ist dann immer der Dank, dass man das Auto fährt und weil man so schön aussah am Lenkrad, gibt’s dann ein Foto für zu Hause mit) und mich ärgerte noch viel mehr, dass wir es wieder nicht geschafft haben das Spiel zu gewinnen bei dieser großen Führung. Es war mittlerweile nur noch ätzend zu verlieren und irgendwann machen mir selbst die Spielberichte keinen Spaß mehr. Und aus diesem Grund melde ich mich hiermit als Autor ab und hoffe auf eine positive, freudige und siegesreiche Relegation von uns, sodass ich in der nächsten Saison nur von Siegen schreiben kann. In diesem Sinne, zuschizusch. Bis Bald.

Eure Maxi

Es spielten:
Luisa Flasch, Katja Förster, Meike Ilgner, Joyce Jöchen, Isabel Schattauer, Emilia Schwichtenberg, Josefine Seide, Maxi Teicher, Elena Wegener, Isabel Dahse.

Es betreuten:
Wir uns selber.

Ergebnisse:
VCB II –Teltow 2:3