Das Paralleluniversum ...

….scheint es wirklich zu geben! Der Reihe nach! Bekanntes Universum:  Um ca. 8 Uhr klingelt der Wecker. Puh, dass auf einen Sonntag. Hilft ja nichts, muss ja sein, bin ja nicht zum Spaß hier! HIER ist in Rostock, Überseehafen, seines Zeichens Arbeitsstelle von mir. Unterdessen im Paralleluniversum:

Ähnlicher Verlauf mit anderen Protagonisten und anderer Ort. Ziel dort Brandenburg Hbf, RE1 nach Potsdam, über Sanssouci (musste ich googlen) nach Golm. Nachholspieltag gegen USV II und dem HSV Cottbus.
Zurück in die reale Welt. Zum Arbeitsbeginn erstmal Kontrolle aller Anlagenteile. Überprüfung der Aufzeichnungen während der Nacht und Messwertbestimmungen. Alles im normalen Bereich, der Tag könnte seinen normalen Gang gehen.
Währenddessen in der anderen Welt:
Ähnlicher Verlauf mit anderen Protagonisten und anderer Ort. Ziel der Überprüfungen (Erwärmung) ob alle Teile (Körper) noch funktionieren um den Punktspieltag optimistisch anzugehen. Alles im normalen Bereich, der Tag könnte seinen normalen Gang gehen. Es gibt Regeln im Universum, die gilt es auszutesten. Ich testete in dem normalen Universum die Physikalischen, in diesem Fall das Newtonsche Grundgesetz. Dynamik ist hier wohl das Stichwort. Kennt man die Masse und die Kraft eines Körpers, kann eindeutig bestimmt werden, welche Beschleunigung ihm erteilt wird. Bei meiner realen Selbsteinschätzung (Masse/Kraft) in Verbindung mit dem Wochentag war klar, es wird ein wirklich äußerst ruhiger, in jeglicher Form undynamischer Tag ohne Beschleunigung jeglicher Art. Fazit: Der Tag könnte seinen normalen Gang gehen. Und dann passierte es! In der anderen Welt! Der Zeitstrahl wich von dem des normalen Universums ab. Egal wie man das Gesetz auch nennen mag … Wäre alles seinen „normalen“ Gang gegangen, hätten die anderen Protagonisten an einem anderen Ort mit ihrer Kraft und Dynamik (Körper müssen andere bewerten) das 1. Spiel gewinnen müssen. Selbst wenn sie nur mit einem Bein oder einem Arm gespielt hätten. So war das diese Saison immer! IMMER! Wurde es aber nicht. Der Zeitstrahl machte einen Bogen um den gesetzmäßigen Sieg und schob stattdessen die Cottbuser mit 1:3 in den Fokus. Und so komme ich wieder zur Ausgangsthese vom Anfang. Et quod hoc provisum: Das Paralleluniversum existiert. Eine andere Erklärung gibt es nicht. In der normalen Welt, ihr erinnert Euch, hier in Rostock, konnte ich eine Wasserwaage an meinem Strang des Geschehens legen, so glatt lief der Tag. Keine Ausfälle, die Monatsabrechnung bearbeiten, Schreibkram erledigen, kleine Reparaturarbeiten und ein ganz klein wenig VCB-Livetickern. Der Tag GING seinen normalen Gang. Das Paralleluniversum wollte wohl nicht unendliche Verwirrung stiften und navigierte die verirrte Linie wieder auf bekannte Bahnen, sehr zum Leidwesen der anderen Protagonisten an diesem anderen Ort...und auch zu meinem. Denn das 2. Spiel gegen Gastgeber USV II wurde, wie die meisten zweiten Auftritte in dieser Saison, auch verloren (1:3).
Verwirrt bin ich jetzt trotzdem. 2 Niederlagen am Stück war dann doch Premiere. Timur war beim Friseur und das Duell gegen den USV II verlief fast im Kuschelmodus (beiderseits). Tuschs wurden ohne Diskussionen zugegeben uvm. Wo befinden wir uns jetzt eigentlich? Wieder auf Kurs oder noch im Paralleluniversum mit verbogenen Strang? Schulterzucken! Einzig die Auskunft, dass sich auf Seiten des HSV wohl immer noch nicht viel geändert hat und das es Rexpils auch weiterhin nicht mehr in der Golmer Halle zu erwerben gibt (ebenso wie Verpflegung), lässt mich hoffen, wieder im parallelem Fluss zu sein. Zudem blühen in meiner Welt zu frühlingshaften Temperaturen überall wilde Osterglocken. Und ziemlich wild und farbgleich soll es beim Aufeinandertreffen der Gastgeber und der Lausitzer auch zugegangen sein. Warum es kein Rot gab ist dem Umstand zu verdanken, dass in der richtigen Welt die Rosen noch nicht blühen! Den parallelen Vergleich über Arbeitskollegen, die mal einen schlechten Tag haben und dem Schiedsgericht bringe ich jetzt nicht. Falls es doch zu lesen ist, hat sich dieser Strang hier gerade verändert.
Es geht alles wieder seinen normalen Gang.
Obwohl..... mit meiner Ruhe, gesetzmäßig eigentlich in Stein gehauen, war es nun vorbei.
In der Hoffnung, dass wenigstens die Arbeit für eine kurze Weile hier als einziges NORMAL von alleine läuft, ging ich zwar lustlos aber in dem Bewusstsein etwas tun zu müssen, joggen. Genau, joggen! Um am letzten Spieltag fit zu sein. Denn machen wir uns nichts vor, ICH WERDE GEBRAUCHT!
Egal in welcher Welt! 😉

Humorvoll
Euer Guido

Dabei waren:
Personen reale Welt: Guido Stobbe

Protagonisten an einem anderen Ort:
Niklas Altmann, Marten Richter, Oliver Kausmann, Justus Neu, Jannes Fröhlich, Tim Reger, Paul Rossek, Tim Ullrich, Jochen Kurz

Ergebnisse:
Reales Universum:
Distanz: 10,02 km
Zeit: 54:00 min
Pace: 5:23 min/km
Geschw. 11,1 km/h

Paralleluniversum:
VCB I - HSV Cottbus. 1:3 (20:25; 20:25; 25:22; 18:25)
VCB I - USV Potsdam II 1:3 (25:23; 19:25; 21:25; 22:25)
USVII - HSV Cottbus 3:2