Strong - Healthy - Full of Energy

Erstes Spiel im Jahr und dann gleich so weit entfernt. Spremberg , oder wie touristisch geworben wird, die Perle der Lausitz, war Ziel unserer Jahrespremiere. Als Gesprächsstoff gab es auf der Hinfahrt nur ein Thema: Das Dschungelcamp mit seiner illustren Z-Prominenz. Kannte wahrscheinlich im Vorfeld niemand Bastian Yotta, so war er doch in aller Munde oder wurde in selbigen der Nichtgucker gelegt.


Ich schwöre, schon beim Schauen (und Fremdschämen) seines sogenannten „Miracle Morning“-Rituals wusste ich: Wir sind Zeugen eines ganz großen Momentes. Der Satz „I‘m strong - I‘m healthy - and full of Energy“ und seine dazugehörigen Gesten hatten mich sofort gepackt und gehören für mich zu solch wichtigen Aussagen wie „Die Breite an der Spitze ist dichter geworden“(Berti Vogts) oder „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl“ (Andy Möller) Die spannende Frage war jedoch, ob wir mit solch revolutionären Yotta-Methoden und Weisheiten (der hat sogar eine Bibel nach sich benannt) unseren „Regionalliga-Trend“ (immer nur das erste Spiel gewinnen) brechen können? Sollten Jochen jetzt immer zum „Miracle Warming“ bitten, bei der auch jeder Anwesende rituell diese magischen Worte verinnerlicht?! Ein Versuch war's wert, liefen doch alle anderen Versuche wie mehr oder weniger Training bisher ins Leere. Hat es was gebracht? Na ja….. Eher nicht. Jochen konnte den Spruch nicht mal aussprechen ohne fassungslos und lachend sein Gesicht zu verziehen. Und einige konnten sich nicht einigen, ob „I‘m“ oder „We are“ der richtige Ausdruck wäre. Es kam wie immer.
Spiel 1 gegen Wriezen II wurde ….. kleinen Spannungsbogen aufbauen….Trommelwirbel…..Na? ..... „Halten sie die Luft an und vergessen sie das Atmen nicht“ (Johannes B. Kerner) ….. Gewonnen!
Der geneigte und aufmerksame Leser hat bei „Es kam wie immer“ den Ausgang eh schon geahnt, oder ?! In einem unspektakulären Spiel („wenn sie das Spiel bisher atemberaubend fanden, dann haben sie es an den Bronchien“ - Marcel Reif) behielten wir trotz eines 0:1-Rückstandes mit 3:1 die Oberhand. Ich persönlich fand uns in diesem Spiel nicht besonders gut, Wriezen war halt nur etwas schlechter.
Gegen Spremberg spielten wir besser. „Ich schlage vor, sie halten sich jetzt die Augen zu. Ich sage ihnen nämlich jetzt die Ergebnisse!“ (Johannes B. Kerner) Gebracht hat es leider nichts. Satz 1 total verschlafen, kamen wir nun besser in die Puschen und hielten das Spiel lange offen. In der Spielanlage deutlich agiler, setzten wir die Hausherren, die im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen wieder auf „Altbewährtes“ zurückgriffen, lange unter Druck. Aber frei nach Christian Danner „Es kann in die Hose gehen, aber es kann auch schief gehen!“ versemmelten wir im 4.Satz unsere Chancen auf einen 5. und verloren wie gewohnt das 2. Spiel. Vielen Dank auch an Herrn Yotta für Nichts!
Rechnerisch - „Meine Tochter ist jetzt 3 Monate und 4 Wochen alt!“ (Nadja Auermann) haben wir nichts an Boden gut gemacht. Zu Wriezen den Abstand gering vergrößert, Spremberg aber leider vorbeiziehen lassen.
Weiterhin Platz 5. Wie es in der Brandenburgliga für uns weitergeht, wird spannend werden. Was meint ihr? -„Telefonieren sie mit uns oder rufen sie uns an!“ (Jörg Wontorra) „Full of Energy“ waren wir dann aber doch noch mal. Im Bus, den uns freundlicherweise das Autohaus Schulz Brandenburg zur Verfügung stellte, ging kurzzeitig noch mal die Party ab. Unser Rico mit der besten Senderwahl wusste genau, was „Mannschaft“ hören wollte und verblüffte wieder durch phänomenale Textsicherheit. Dafür bekommt er von mir noch mal eine goldene Schallplatte, ich schwöre. Meine M.V.P- Wahl fällt dieses Mal (auch) auf Rico. Vielleicht nicht wegen seiner spielerischen Leistung, da hat sich keiner wirklich hervorgehoben oder ist hinten runtergefallen. Die Wahl fällt auf ihn, da niemand, wirklich NIEMAND so ästhetisch blockt wie er. Ich hab’s gesehen.   Dank auch mal wieder an Davis, der abermals trotz Verletzung sein Team, also uns, begleitete und Basti in seiner Abwesenheit gut vertrat. Außerdem übernahm er wiederholt den Part des Busfahrers, da keiner so gut am Rad drehen kann wie er😉 „Wir sind die Mannschaft, hol uns hier (Spremberg) raus“! (Guido Stobbe) und wir uns um die Lieder und Getränke kümmern konnten. Thx.

„Ich Grüße meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern“ (Mario Basler)
Euer Guido

Ergebnisse:
„Da steht es - für alle die nicht lesen können!“ (Britta von Lojewski)
VCB I – TKC Wriezen II 3:1 (22:25; 25:19; 25:18; 25:22)
VCB I – KSC Asahi Spremberg 1:3 (15:25; 25:23; 20:25; 25:27)
KSC Asahi Spremberg - TKC Wriezen 3:1

Es spielten:
Niklas Altmann, Oliver Kausmann, Jochen Kurz, Tim Reger, Derik Freese, Paul Rossek, Tim Ullrich, Guido Stobbe, Jannes Fröhlich, Rico Puppich
Interims-Coach: Davis Niendorf